Tröpfchenbewässerung & Bodenmikrobiologie
Bedingungen, die vor wenigen Jahren noch als Ausnahme galten, werden zunehmend zur Regel: lange Trockenperioden, hohe Temperaturen und unregelmäßige Niederschläge. Mittendrin steht eine Ressource, die über Wachstum, Ertrag und Pflanzengesundheit entscheidet: Wasser.
Gerade im Garten und im Gemüsebau wird deshalb eine effiziente Bewässerung immer wichtiger. Die Tröpfchenbewässerung bringt Wasser gezielt und direkt in den Wurzelbereich der Pflanzen – genau dorthin, wo es gebraucht wird.

Das spart nicht nur Wasser, sondern reduziert auch Verdunstungsverluste und verhindert unnötige Befeuchtung der Blätter. Gleichzeitig lässt sich die Wassermenge präzise an Kultur, Boden und Wetterbedingungen anpassen.

Ein weiterer Vorteil: Über die Bewässerungsanlage können bei geeigneter Technik auch Nährstoffe und biologische Präparate gezielt in die Wurzelzone eingebracht werden. So wird die Tröpfchenbewässerung nicht nur zu einem Werkzeug für das Wassermanagement, sondern zu einem wichtigen Bestandteil eines ganzheitlichen Pflanzen- und Bodenmanagements.

Zur Vorbeugung von Fäulniserkrankungen kann über die Tröpfchenbewässerung Bodenverbesserer Ecostern ausgebracht werden. Dadurch werden nützliche Mikroorganismen – darunter Trichoderma-Pilze und Bakterien – gleichmäßig in der Wurzelzone verteilt. Sie können dazu beitragen, das Bodenmikrobiom zu unterstützen und die Pflanzen vor bodenbürtigen Fäulniserregern zu schützen.
So wird Bodenverbesserer Ecostern®
über die Tröpfchenbewässerung angewendet:

• 20–30 ml Präparat auf 10 l Wasser
• alternativ nach Flächenleistung: 1–3 l/ha
• möglichst abgestandenes Wasser verwenden, Wassertemperatur: +10 bis +25 °C
• Vor dem Einfüllen in den Tank bzw. Venturi-Injektor die Arbeitslösung durch ein feines Sieb filtern, um ein Verstopfen der Tropfer zu vermeiden.

Ablauf über die Bewässerungsanlage:

1. Zunächst die Leitungen kurz mit sauberem Wasser durchspülen.
2. Anschließend die Ecostern®-Lösung über die Anlage ausbringen.
3. Zum Schluss erneut mit sauberem Wasser nachspülen, damit keine Präparatreste in den Tropfleitungen zurückbleiben.

Eine gezielte Anwendung über die Tröpfchenbewässerung ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Mikroorganismen direkt im Bereich der Pflanzenwurzeln.

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