Wirkstoffe

Mykorrhiza bildende Pilze: Glomus, Trichoderma harzianum; Mikroorganismen, die die Bildung von Mykorrhiza verbessern, phosphatmobilisierende Bakterien: Pseudomonas fluorescens, Streptomyces sp., Bacillus subtilis, Bacillus megaterium var. phosphaticum, Bacillus mucilaginosus, Enterobacter sp.

Gesamtzahl der lebensfähigen Zellen 1,0x 108 KBE/g.

Anwendugsempfehlungen

Präparat entweder trocken ins Pflanzloch geben oder mit Wasser gießen

 

Ziel: möglichst direkte Aufnahme ins Wurzelsystem

 

Auch geeignet für Tröpfchenbewässerungssysteme 

 

Hinweise & Einschränkungen:

 

Nicht geeignet für Pflanzenfamilien, die keine Mykorrhiza bilden (z. B. Kreuzblütler, Fuchsschwanzgewächse)

 

 

Lagerung & Haltbarkeit:

 

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren

 

Temperaturbereich: Ideal bei +5 °C bis +25 °C

 

Haltbarkeit: Mindestens 24 Monate bei sachgemäßer Lagerung

Das Produkt enthält lebende Mikroorganismen – deshalb ist es wichtig, extreme Hitze, direkte Sonneneinstrahlung und Frost zu vermeiden.

Anwendungsmengen

Kulturpflanze

Trockene Anwendung

(Boden, Setzlinge, Stecklinge)*

Wurzelanwendung(Bewässerung, Düngung)*

Zimmerpflanzen

0,5-1 g/1 Pflanze

Beim Einpflanzen/Umpflanzen in den Boden des Pflanzlochs geben.

1 g/2 l Wasser für 5-10 Pflanzen

Gemüse und Melonen

Bei der Aussaat von Samen wird das Präparat gleichmäßig in die Bodenmischung in einer Menge von 2 g pro 2 l Substrat verteilt. Beim Einpflanzen von Setzlingen in den Boden wird das Präparat in den Boden des Pflanzlochs gegeben (2 g pro 10 Pflanzen)

2 g/5 l Wasser pro 1 m2

Obstbäume und Beeren 

2-4 g

Beim Einpflanzen/Umpflanzen eines Setzlings wird das Präparat in den Boden des Lochs gegeben.

2-4 g/10-20 l Wasser

Zusätzlich mit sauberem Wasser gießen, um ein maximales Eindringen des Präparats in das Wurzelsystem zu erreichen.

Bei Bäumen und Sträuchern ist es empfehlenswert, die Behandlung nach 30 Tagen zu wiederholen.

Nadelbäume und Zierpflanzen

2-4 g

 

 

Blaubeeren

4 g

 

 

Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse und andere)

4 g

 

 

Rosen und Gartenblumen

1-2 g

 

 

1 Gramm der Zubereitung - 1 gestrichener Teelöffel

* je nach Alter der Pflanze, der Größe des Wurzelsystems und des Behälters.

Man kann jede beliebige Behandlungsmethode wählen, die Hauptsache ist, dass das Präparat in das Wurzelsystem gelangt.

Pflanzen aus den Familien der Chenopodiaceae und Cruciferae bilden keine Mykorrhiza.

Wurzelaktivator Mycofriend® 10 g
(0)

Premium Mycorrhiza für optimales Wurzelwachstum von Stecklingen und Jungpflanzen


Konzentrat – 10 g für bis zu 20 Pflanzen

 

MYCORRHIZA ist eine symbiotische Verbindung von Pilzmyzel mit Pflanzenwurzeln. Mit dem Wachstum des Myzels ist die Mykorrhiza in der Lage, die gesamte Absorptionsfläche des Wurzelsystems um das Tausendfache zu vergrößern, während die Nährstoffe von der Pflanze in der erforderlichen Menge aufgenommen werden.


8,00 EUR
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Vorteile

● Aktive Besiedlung der Wurzel und der wurzelnahen Zone mit Mykorrhizapilzen und nützlichen Rhizosphärenbakterien.

● Förderung der Wurzelbildung und Entwicklung eines gesunden Wurzelsystems in Symbiose mit Mykorrhiza.

● Vergrößerung der Fläche für die Aufnahme von Feuchtigkeit und Nährstoffen (Phosphor, Kalium, Vitamine, Mineralien) durch das Wurzelsystem.

● Verbessertes Überleben von Sämlingen und Stecklingen im Boden.

● Schnelle Bewurzelung, Wachstum und Entwicklung der Pflanzen.

Anwendungsmethoden

Mycofriend® kann in allen Wachstumsstadien und Anbaumedien verwendet werden. Mycofriend® kann in die Erde, Kokossubstrat, Steinwolle und in anderen Substraten verwendet werden. Mycofriend® ist löslich und daher für die Verwendung in Tröpfchenbewässerungs-Systemen geeignet.

Wirkstoffe

Mykorrhiza bildende Pilze: Glomus, Trichoderma harzianum; Mikroorganismen, die die Bildung von Mykorrhiza verbessern, phosphatmobilisierende Bakterien: Pseudomonas fluorescens, Streptomyces sp., Bacillus subtilis, Bacillus megaterium var. phosphaticum, Bacillus mucilaginosus, Enterobacter sp.

Gesamtzahl der lebensfähigen Zellen 1,0x 108 KBE/g.

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Mykorrhiza verstehen: Warum gesunde Pflanzen im Boden beginnen und wie Mycofriend® dieses Prinzip gezielt nutzbar macht

Mykorrhiza ist eines dieser Worte, die man immer öfter hört – im Gartenbau, bei Zimmerpflanzen, in der Landwirtschaft. Und doch bleibt oft unklar, was genau dahintersteckt. Ist es ein Zusatz? Ein Dünger? Ein Pilz? Oder einfach der neueste Trend?

Die kurze Antwort:

Mykorrhiza ist keine Erfindung des modernen Gartenbaus, sondern eine der ältesten und erfolgreichsten Kooperationen der Natur. Und sie entscheidet darüber, ob Pflanzen lediglich überleben – oder wirklich gedeihen.

Pflanzen sind keine Einzelkämpfer

Wir neigen dazu, Pflanzen als autarke Wesen zu betrachten: Ein Samen keimt, bildet Wurzeln, nimmt Wasser und Nährstoffe auf, wächst. Fertig.

Die Realität ist komplexer – und spannender.

Fast alle Landpflanzen leben in enger Gemeinschaft mit Mikroorganismen. Besonders wichtig sind dabei Pilze, die sich direkt mit den Wurzeln verbinden. Diese Beziehung ist so grundlegend, dass man heute davon ausgeht, dass über 90 % aller Landpflanzen auf Mykorrhiza angewiesen sind.

Ohne diese Symbiose wäre die Besiedelung des Festlands vermutlich nie gelungen.

Was ist Mykorrhiza?

Der Begriff Mykorrhiza stammt aus dem Griechischen:

     mykes = Pilz

     rhiza = Wurzel

Mykorrhiza bezeichnet also die symbiotische Verbindung zwischen Pflanzenwurzeln und Bodenpilzen.

Diese Symbiose folgt einem klaren Prinzip:

     Die Pflanze produziert mithilfe von Licht Zucker (Photosynthese).

     Der Pilz erhält einen Teil dieser Energie.

     Im Gegenzug erweitert der Pilz das Wurzelsystem der Pflanze – massiv.

Symbiose bedeutet hier: beide Seiten profitieren. Kein Parasitismus, keine Abhängigkeit in nur eine Richtung, sondern ein stabiles, evolutionär erprobtes Austauschsystem.Win-Win.

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